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Wienerwaldtunnel - Elektro - Lüftungsanlage
Kunde: ÖBB Infrastruktur AG

Der Wienerwaldtunnel ist mit 13,4 Kilometer der längste Eisenbahntunnel Österreichs und ist Bestandteil der 44 km langen Neubaustrecke Wien – St. Pölten, welche die Fahrzeit zwischen den Städten halbieren wird. Er ist Teil des Trans Europäischen Netzwerkes (TEN) für Hochgeschwindigkeitszüge und wird 2012 in Betrieb gehen.

Der Wienerwaldtunnel führt von Wien - Penzing durch den Wienerwald bis nach Chorherrn ca. 15 km südlich von Tulln. 

Auftraggeber ist die ÖBB Infrastruktur AG
 
Gegenstand des Auftrages sind folgende Ausrüstungsteile:
• Notfallentlüftung mit Axialventilator 900 kW
• Strahlventilatoren 90kW
• Fluchtwegebelüftung der Querschläge und des Fluchtweges in der
 Notfallentlüftungskaverne
• Belüftung der Notausstiege
• Klimatisierung Technikräume
• Raumlüftung Nebenräume
• Niederspannungsversorgung
• Frequenzumfomer und Sanftanlaufgeräte
• Luftgütemessungen
• redundante und hochverfügbare Steuerung der gesamten Brandrauchentlüftung  
 
Die Notfallentlüftung besteht im Wesentlichen aus einem Abluftventilator 900 kW mit im Stillstand verstellbaren Schaufeln mit einer Temperaturbeständigkeit von 400°C über 120 min, angesteuert über einen Frequenzumformer.
6 Strahlventilatoren 90 kW ausgelegt für 400°C über 120 min unterstützen die Notfallentlüftung und sind als Rückfallebene gedacht.
Die Fluchtwegebelüftung der 21 Querschläge und des Fluchtweges der NEK dient
der Rauchfreihaltung der Fluchtwege. Sie besteht im wesentlichen aus  Frischluftventilatoren mit Schalldämpfer und Wandanschluss mit Absperrklappen und Brandschutzklappen.
Weiters sind die Notausstiege Lorenz-Stein Straße Süd, Loudonstraße und Waldandacht mit
einer Notfallbelüftung auszustatten. Sie dient der Rauchfreihaltung der Fluchtwege und besteht im Wesentlichen aus Frischluftventilator mit Schalldämpfer und Anschluss an Frischluftkanal bzw. Schleuse
Im Wienerwaldtunnel werden die Technikräume in den Querschlägen sowie der Notfallentlüftungskaverne mit einer Klimatisierung ausgestattet. Weiterhin
sind Räume im Betriebsgebäude Chorherrn zu klimatisieren. Sie besteht im Wesentlichen aus  Raumlüftung mit Belüftungsrohren, Brandschutzklappen, Klima -Splitgerät mit redundanten Kondensatoren und fernsteuerbaren Ventilen.
 
Die Steuerung der Brandrauchentlüftung mit vorangeführten Komponenten erfolgt durch eine hochverfügbare und redundant aufgebaute freiprogrammierbare Steuerung Simatic S7-400H.
Dabei wird entsprechend Pflichtenheft nach Ereigniseintritt ein automatischer Ablauf definiert, wobei ein Eingreifen der Feuerwehr in die Steuerung jederzeit möglich sein soll.

Projektkriterien:
  • ELEKTRO
    • Tunneltechnik
      • Energieversorgung  
      • Belüftung  
      • Luftgüteüberwachung  
      • Zentrale Leittechnik und Automatisierung  
  • Kälte
    • Kälterzeugung
      • adiabate Kühlung  
  • Lüftung
    • Lüftungsanlage
      • Brandentrauchungsanlage  
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